Deutscher Retriever Club Bezirksgruppe Kamen

In eigener Sache:

Aktuell müssen wir vermehrt Anfragen von Hundehaltern an unsere Übungsgruppen ablehnen, die für ihren Retriever keine gültigen Papiere (VDH- bzw. FCI- Ahnentafel) haben.

Die Bezirksgruppe Kamen gehört als unselbständige Untergliederung dem "Deutscher Retriever Club e. V." an.

Der DRC, als Rassehunde-Zuchtverein, ist einerseits Mitglied im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), der wiederum Mitglied bei der FCI (Fédération Cynologique Internationale) und im Jagdhundegebrauchsverband e. V. ist.

Nach unserer Satzung dienen als Mittel zur Durchsetzung des Vereinszwecks insbesondere:

- die Zucht gesunder, jagdlich leistungstauglicher, anderweitig brauchbarer sowie formvollendeter Retriever

- die Führung eines Zucht- und Gebrauchshundestammbuches

- die Unterhaltung einer Welpenvermittlungsstelle

- die Beachtung der Belange des Tierschutzes sowie

- die Bekämpfung des kommerziellen Hundehandels.

Bitte beachten Sie hierzu bitte auch die vom DRC bereitgestellten Informationen zum Welpenkauf.

Für Hunde mit VDH-Papieren bietet der DRC eine Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten und retrievergerechten Prüfungen. Diese stehen Hunden ohne VDH-Papiere und deren Führern nicht zur Verfügung, da wir die Schwarzzucht und den kommerziellen Hundehandel nicht unterstützen. Dies hat also nichts mit Arroganz, Ausgrenzung oder "Vereinsmeierei" zu tun.

Ausbildung:

Erziehung und Ausbildung:

Retriever sind Jagdhunde. Sie verbinden jagdliche Anlagen mit einem guten Sozialverhalten gegenüber Menschen, Hunden und anderen Tieren. Das Ziel von Erziehung und Ausbildung sollte sein, die vorhandenen Anlagen so zu prägen und zu formen, dass Hund und Mensch ein Team bilden können.

Erziehung ist die stetige, teils bewusste, aber oft auch unbewusste Vermittlung von Umgangsformen und Verhaltensweisen Ihres Retrievers gegenüber seiner Umwelt. Sie beginnt sobald der Hund geboren wird.

Ausbildung ist das gezielte Beibringen von neuen Fähigkeiten und Kommandos, wobei stets gelten muss:

- immer gleich handeln in einer bestimmten Situation
- immer konsequent auf der Ausführung bestehen.

Welpen sind noch verspielt und können sich nicht lange konzentrieren. Ihr Gehirn ist wie eine Festplatte, die erst mit Verhaltensweisen, Umgangsformen und dem Erwerb von Fähigkeiten gefüllt werden will. Daher saugen sie wie ein Schwamm alle Eindrücke auf - positive wie negative. Das sollten Sie nutzen: Verbringen Sie viel Zeit mit Ihrem jungen Hund! Erleben Sie gemeinsam mit ihm neue Abenteuer zu Hause, in der Stadt und in der freien Natur!

Grundsätzlich bieten wir während des ganzen Jahres in unserer Bezirksgruppe Welpenprägungsspieltage an.

Ab der achten Lebenswoche des Hundes können Sie mit Ihrem kleinen Freund an unseren Welpenprägungsspieltagen teilnehmen. Während der Spielstunden nutzen wir das natürliche Lernverhalten des Welpen, denn er ist ja begierig zu lernen. In dieser Prägephase, in der zu unserem eigenen Vorteil mit der Erziehung zum Gehorsam begonnen wird, lernt er alles Neue auf eine natürliche und spielerische Weise kennen, auch wenn es sich hierbei nur um ganz einfaches Training handelt. Beim Welpenspielen nehmen wir uns sehr viel Zeit für die Welpen geben Ihnen wertvolle Tipps zur Erziehung und beantworten gerne Ihre Fragen. Interessierte Welpenbeitzer wenden sich bitte an Gabi Steinke.

Auch wenn das Gehirn Ihres Junghundes schon mit vielen positiven - und hoffentlich nur wenigen negativen - Eindrücken gefüllt ist, ist immer noch ausreichend Platz für Neues vorhanden. In dieser Phase nimmt der Hund seine Position in "seinem" Rudel ein. Bei der Ausbildung und Erziehung Ihres Hundes bedeutet dieses, auf konsequente Ausführung der erteilten Kommandos zu achten.

Ein Begleithund ist ein Hund dann, wenn man ihn überall mit hinnehmen kann und es nicht auffällt, dass er dabei ist. Im Restaurant bleibt er unter dem Tisch liegen, aufmerksam, aber trotzdem ruhig und gelassen. Bei einem Gang durch die Stadt zieht er nicht an der Leine, lässt andere Hunde ruhig passieren und springt keine Menschen an.

Nicht jeder Retriever kann und sollte jagdlich geführt werden. Dann ist die Arbeit mit dem Dummy geeignet, den Hund seinen jagdlichen Anlagen gemäß auszubilden und ihm Aufgaben zu geben. Es ist bedauerlich, wenn Lauftiere, wie es unsere Retriever sind, den ganzen Tag in einer Wohnung herumliegen müssen. Dummy-Arbeit ist geeignet, seinen Hund sinnvoll und artgerecht zu beschäftigen, seinen Anlagen Rechnung zu tragen und ihn geistig und körperlich auszulasten.

Wenn Sie im Besitz eines Jagdscheines sind und auf die Jagd in einem Niederwildrevier gehen, dann ist ein Retriever Ihr verlässlicher Vierläufer! Doch dazu bedarf es einer besonders sorgfältigen und gründlichen Ausbildung und Erziehung. Die Arbeit am und mit dem Wild sollte aus tierschutz- und jagdethischen Gründen nur von Jagdhunden mit entsprechender Ausbildung erfolgen.

Teichanlage der BZG Kamen
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